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Wintershall News BASF und LetterOne unterzeichnen Vereinbarung zum Zusammenschluss von Wintershall und DEA

BASF und LetterOne werden das führende unabhängige europäische Öl- und Gasunternehmen schaffen. Und planen mittelfristig den Börsengang. Wintershall DEA: Aus Tradition erfolgreich.

  © Wintershall/Damm&Bierbaum

BASF und LetterOne haben eine verbindliche Vereinbarung zum Zusammenschluss ihrer jeweiligen Öl- und Gasgeschäfte unterzeichnet. Wintershall und DEA Deutsche Erdöl AG werden zu einem Unternehmen: Wintershall DEA.

Mit Wintershall DEA wird das führende unabhängige europäische Explorations- und Produktions-Unternehmen mit internationalen Aktivitäten in ausgewählten Kernregionen entstehen. Insgesamt belief sich die Rohöl- und Erdgasproduktion von Wintershall und DEA im Jahr 2017 pro-forma auf 210 Millionen Barrel Öläquivalent (BOE); dies entspricht einer täglichen Fördermenge von rund 575.000 BOE. Durch diesen Zusammenschluss schaffen BASF und LetterOne die Basis für weiteres profitables Wachstum. Mittelfristig wird ein Börsengang von Wintershall DEA mittels einer Erstplatzierung (Initial Public Offering) angestrebt.

Der Abschluss der Transaktion wird im ersten Halbjahr 2019 erwartet, vorbehaltlich der Genehmigungen der Fusionskontroll- und Auslandsinvestitionsbehörden sowie einiger Bergbaubehörden und der Bundesnetzagentur. Bis zu diesem Zeitpunkt werden Wintershall und DEA als voneinander unabhängige Unternehmen weitergeführt.

Für das neue Unternehmen haben die beiden Eigentümer anspruchsvolle Ziele: Die Öl- und Gasförderung der Wintershall DEA soll im Zeitraum 2021-2023 auf 750.000 bis 800.000 BOE pro Tag gesteigert werden.

Mit Wintershall DEA würde Wintershall den starken Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortsetzen. Wintershall hat in den vergangenen elf Jahren seine Produktion von 111 in 2006 auf 164 Millionen boe in 2017 um 50 Prozent gesteigert. Im gleichen Zeitraum hatte Wintershall seine sicheren Reserven (1P) auf 1,7 Milliarden boe verdoppelt.

Lesen Sie die Pressemitteilung der BASF

Wintershall und DEA – auf Wachstumskurs

Mit Wintershall und DEA schließen sich zwei deutsche Traditionsunternehmen zusammen, die bestens zueinander passen. Wintershall, bereits 1894 in Kassel gegründet, zunächst zur Förderung von Kalisalzen. DEA, 1899 gegründet in Nordhausen/Thüringen, als „Deutsche Tiefbohr-Actiengesellschaft“ ebenfalls zur Förderung von Kalisalzen. Beide Unternehmen haben sich im Laufe ihrer über 100-jährigen Unternehmensgeschichte überaus erfolgreich weiterentwickelt und ihr Portfolio strategisch optimiert.

Seit 1969 gehört Wintershall zur BASF in Ludwigshafen. Mit dem Einstieg von BASF wurde Wintershall auf Anhieb die größte europäische Tochtergesellschaft der BASF. DEA war von 1988 bis 2015 eine Tochtergesellschaft der RWE, seit 2015 gehört DEA zur luxemburgischen LetterOne. Ursprünglich gehörte zu DEA auch ein Netzwerk aus Tankstellen und Raffinerien, das die Royal Dutch Shell im Jahr 2002 übernommen hat.

Ab 2019 gehen die beiden Traditionsunternehmen Wintershall und DEA jetzt gemeinsam in die Zukunft.

Wintershall DEA wird damit der führende unabhängige europäische Öl- und Gasproduzent. Mit technischem Know-how, deutschen Qualitätsstandards und intelligenten Projektlösungen produziert Wintershall DEA Öl und Gas für die Zukunft.

Wichtige Kennzahlen

Der Umsatz des Segments Oil & Gas der BASF-Gruppe lag im Gesamtjahr 2017 bei rund 3,2 Milliarden Euro, das EBITDA betrug 2,1 Milliarden Euro und das EBIT mehr als eine Milliarde Euro. Der Umsatz der DEA im Gesamtjahr 2017 lag bei rund 1,5 Milliarden Euro, das EBITDA betrug rund 800 Millionen Euro und das EBIT knapp 385 Millionen Euro. Wintershall hat 2017 164 Millionen BOE produziert; die sicheren Reserven (1P) lagen Ende 2017 bei 1,7 Milliarden BOE. DEA hatte 2017 eine Jahresproduktion von etwa 45 Millionen BOE; die sicheren Reserven (1P) betrugen 508 Millionen BOE.

  Wintershall Oil Platform in Sunset

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