Schwerpunktregionen weltweit

A subsidiary of BASF - We create chemistry

Wintershall News BASF und LetterOne unterzeichnen Absichtserklärung zum Zusammenschluss von Wintershall und DEA

BASF und LetterOne wollen eines der größten unabhängigen Öl- und Gasunternehmen Europas gründen.
Und planen mittelfristig den Börsengang. Wintershall DEA: Aus Tradition erfolgreich.

 

BASF und Letter One beabsichtigen ihre beiden Öl- und Gas produzierenden Tochtergesellschaften zu vereinen: Wintershall und DEA (Deutsche Erdöl Aktiengesellschaft) werden zu einem Unternehmen. Damit würde einer der größten unabhängigen Öl- und Gasproduzenten in Europa entstehen. Zusammen fördern Wintershall und DEA täglich rund 600.000 Barrel Öläquivalent (boe). Das neue Gemeinschaftsunternehmen würde unter dem Namen Wintershall DEA geführt werden. Eine entsprechende Absichtserklärung ist jetzt getroffen worden. Mit einem Closing könnte in der zweiten Jahreshälfte 2018 gerechnet werden, vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen. Es besteht keinerlei Gewissheit, dass sich BASF und LetterOne auf endgültige Vereinbarungen einigen oder die angestrebte Transaktion vollzogen wird.

Zusammen haben die beiden deutschen Traditionsunternehmen 3.200 Mitarbeiter weltweit. Firmensitze des Gemeinschaftsunternehmens sollen Kassel und Hamburg bleiben. Die Mehrheit an dem neuen Unternehmen Wintershall DEA würde demnach die BASF halten. Als weiteren Entwicklungsschritt planen BASF und Letter One, Wintershall DEA mittelfristig an die Börse zu bringen.

Mit Wintershall DEA würde Wintershall den starken Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortsetzen. Wintershall hat in den vergangenen elf Jahren seine Produktion von 111 in 2006 auf 164 Millionen boe in 2017 um 50 Prozent gesteigert. Im gleichen Zeitraum hatte Wintershall seine sicheren Reserven (1P) auf 1,7 Milliarden boe verdoppelt.

Lesen Sie die Pressemitteilung der BASF

Kennzahlen Wintershall und DEA

Charts growth in German Wintershall

Mit Wintershall und DEA würden zwei Traditionsunternehmen zusammengeschlossen, die gut zueinander passen. Wintershall, bereits 1894 in Kassel gegründet, zunächst zur Förderung von Kalisalzen. DEA, 1899 gegründet in Nordhausen, Thüringen, als „Deutsche Tiefbohr-Actiengesellschaft“ zur Herstellung von Mineralölprodukten. Beide Unternehmen haben sich im Laufe ihrer über 100-jährigen Unternehmensgeschichte weiterentwickelt und ihr Portfolio strategisch optimiert.

Seit 1969 gehört Wintershall zur BASF in Ludwigshafen. Mit dem Einstieg von BASF wurde Wintershall auf Anhieb die größte europäische Tochtergesellschaft der BASF. Seitdem ist Wintershall ein wichtiger Rohstofflieferant und strategischer Bereich in Sachen Chemie-Grundstoffe der BASF. DEA war von 1988 bis 2015 eine Tochtergesellschaft der RWE, seit 2015 gehört DEA zur luxemburgischen LetterOne. Ursprünglich gehörte zu DEA auch ein Netzwerk aus Tankstellen, Raffinerien und Logistik, das die Royal Dutch Shell im Jahr 2002 übernommen hat.

Die wesentlichen Kennzahlen der beiden Unternehmen:

Der Umsatz des Segments Oil & Gas der BASF-Gruppe im Gesamtjahr lag 2017 bei rund 3,2 Milliarden Euro, das EBITDA betrug rund 2 Milliarden Euro und das EBIT rund 1 Milliarde Euro. Der Umsatz der DEA im Gesamtjahr 2017 lag dagegen bei rund 1,5 Milliarden Euro, das EBITDA betrug rund 801 Millionen Euro und das EBIT knapp 385 Millionen Euro.
Wintershall hat 2017 rund 164 Millionen Fass Öläquivalent (boe) produziert; die sicheren Reserven(1P) lagen Ende 2017 bei 1,7 Milliarden boe. DEA hatte 2017 eine Jahresproduktion von rund 46 Millionen boe; die sicheren Reserven (1P) lagen bei 508 Millionen boe.

 

Downloads