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Wintershall Länder und Schwerpunktregionen

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Wintershall in Norwegen

In den letzten Jahren hat Wintershall die Aktivitäten in Norwegen – dem neben Russland wichtigsten Erdöl- und Erdgaslieferanten Europas – deutlich ausgebaut. Heute hält das Unternehmen rund 60 Lizenzen auf dem norwegischen Kontinentalschelf, davon über die Hälfte als Betriebsführer. Das Unternehmen ist damit einer der großen Lizenznehmer in Norwegen und investierte im Jahr 2016 rund die Hälfte seines weltweiten Explorationsbudgets in dieser Region.

 
10 Jahre in Norwegen
aktiv
80 Tsd. Barrel
Öläquivalent
pro Tag
60 Lizenzen
500 Mitarbeiter

Ungefähre Angaben, Januar 2016

Funde vor der Küste Norwegens

Das Feld Maria wurde im Jahr 2010 entdeckt und verfügt über geschätzt 180 Millionen Barrel Öläquivalent (boe) an technisch gewinnbaren Ressourcen. Der Entwicklungs- und Betriebsplan (PDO) für den eigenoperierten Fund (Wintershall: 50%) wurde im September 2015 von der norwegischen Regierung genehmigt. Das Feld wird über eine Unterwasserinstallation an vier bereits bestehende Plattformen angebunden, die Produktion soll voraussichtlich im Jahr 2018 beginnen. 
Alle Informationen rund um den Fortschritt des Maria Projekts

Bei der von Wintershall eigenoperierten, im Jahr 2012 entdeckten Lagerstätte Skarfjell wurde Anfang 2014 die zweite Appraisal-Bohrung erfolgreich abgeteuft. Zu Beginn des Jahres 2017 hat das Unternehmen  das Entwicklungskonzept an das norwegische Ministerium für Erdöl und Energie übermittelt. Danach wird die Lagerstätte über eine Unterwasserinstallation an das nahe gelegene, von Engie betriebene Feld Gjøa angeschlossen. Die Ressourcenschätzung geht von 60 bis 140 Millionen Barrel Öläquivalent aus. Der Entwicklungs- und Betriebsplan (PDO) wird im 1. Halbjahr 2018 an das norwegische Ministerium für Erdöl und Energie übermittelt. 

Der Ausbau der Aktivitäten von Wintershall Norge auf dem norwegischen Schelf spiegelt sich auch in den Mitarbeiterzahlen wider: Ende 2016 waren rund 500 Mitarbeiter in Norwegen tätig.

Aktuelle Lizenzen auf einen Blick

Daten, Zahlen, Fakten: Die interaktive Lizenzkarte liefert Ihnen alle Informationen zu den aktuellen Lizenzen der Wintershall Norge in Norwegen.

 

Partnerschaft zwischen Wintershall und Statoil

Wintershall gehört zu den großen Produzenten auf dem norwegischen Kontinentalschelf. Ein wesentlicher Baustein für das Wachstum ist der im Jahr 2013 erfolgreich abgeschlossene Tausch von Vermögenswerten mit dem norwegischen Unternehmen Statoil. Im Rahmen des Asset-Tausches mit Statoil hat Wintershall Anteile an den drei produzierenden Feldern Brage, Gjøa und Vega erworben. Mit Brage übernahm Wintershall erstmals die Betriebsführerschaft einer Produktionsplattform in Norwegen.

Im Jahr 2014 haben die beiden Unternehmen ihre Partnerschaft vertieft und eine weitere Transaktion vereinbart: Wintershall erwarb von Statoil zusätzliche Anteile an den zwei produzierenden Feldern Gjøa und Vega. Der Gesamtanteil beträgt nun bei Vega 55,6% und bei Gjøa 20%. Dadurch hat Wintershall das Fördervolumen in Norwegen deutlich ausgebaut und produziert nun rund 60.000 boe pro Tag. Im Zuge dieser Anteilsübernahme hat Wintershall mit Vega im März 2015 die Betriebsführerschaft bei einem weiteren produzierenden Feld übernommen. Wintershall ist außerdem Anteilseigner am Entwicklungsprojekt Aasta Hansteen (24%), dem Fund Asterix (19%), an dem Pipeline-Projekt Polarled (13,2%) sowie an vier Explorationslizenzen in der Nähe von Aasta Hansteen.

 
 

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