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09.05.2012

Wintershall lädt Experten zu "Power Lunches" in Norwegen einBachmann: Höhere Ölausbeute in maturen Feldern

Stavanger/Oslo. Martin Bachmann ist überzeugt davon, dass Erdöl und Erdgas noch für viele Jahre die „Schmierstoffe“ der Weltwirtschaft sein werden. „Öl bildet weiterhin die Basis für die chemische Industrie, ist Grundstoff für Pharmazeutika, steht für Innovation. Ohne Erdöl würde es kein iPhone geben, keine Windturbinen”, so das bei Wintershall für Exploration und Produktion zuständige Vorstandsmitglied auf einem von Wintershall in Stavanger und Oslo organisierten Expertentreffen. „Ganz sicher leben wir in turbulenten Zeiten. Eine Konstante hat sich dabei jedoch nie verändert“, so Bachmann: „Die sichere Versorgung mit Erdöl und Erdgas bleibt weiterhin eine wichtige Triebkraft der Weltwirtschaft. Daher wird Norwegen während der nächsten Jahrzehnte für die Energieversorgung Europas enorm an Bedeutung gewinnen.“

Angesichts der steigenden Nachfrage wird die effizientere Entwicklung älterer Lagerstätten immer wichtiger. Im Jahr 2011 lag die durchschnittliche Ausbeute im norwegischen Kontinentalschelf bei 46 Prozent. Gemeinsam mit dem Mutterkonzern BASF entwickelt Wintershall gegenwärtig die Schizophyllan-Technologie – ein innovatives, umweltfreundliches Verfahren, das eine erhebliche Steigerung der Lagerstättenausbeute verspricht. 

Eine zusätzliche Herausforderung besteht für die Branche in der weiteren Entwicklung kosteneffizienter Modelle für Lösungen zur Projektrealisierung und -entwicklung. Hier kann Wintershall mehrere wegweisende Lösungen anbieten, darunter etwa den ferngesteuerten Produktionsbetrieb in der südlichen Nordsee und die nachhaltige Wiederverwendung älterer Plattformen.

Dennoch müssen international aufgestellte Unternehmen der Energiewirtschaft mehrere Herausforderungen bewältigen, um die weltweite Nachfrage nach Öl und Gas zu sichern. Angesichts des Mocondo-Unfalls im Golf von Mexiko und der öffentlichen Debatte über Schiefergas und Hydraulic Fracturing ist klar, dass die Öl- und Gasindustrie ihre Aktivitäten sehr viel transparenter kommunizieren muss. Dazu Bachmann: „Tatsache ist, dass unsere Industrie an den Leistungen unserer schwächsten ‚Glieder‘ gemessen wird. Wir erwerben und erhalten unsere ‚Betriebslizenz’ als eigenständige Unternehmen, aber heutzutage – und dies ist ganz entscheidend – auch insgesamt als Branche.“

Wintershall beschäftigt gegenwärtig in Stavanger mehr als 170 Mitarbeiter. Bis zum Jahresende plant das Unternehmen eine weitere Erweiterung unseres Teams auf über 200 Kolleginnen und Kollegen. Mit mehr als 45 Lizenzen – davon die Hälfte mit Wintershall als Betreiberin – ist das Unternehmen bereits einer der größten Lizenzinhaber in Norwegen. „Wir haben in den letzten Jahren herausragende Erfolge bei der Exploration erzielt, zum Beispiel bei den Funden Grosbeak und Maria sowie jüngst mit Skarfjell“, so Bachmann. Wintershall geht nun rasch zur Entwicklung und Förderung der entdeckten Reserven über.

Als Unternehmen der BASF-Gruppe verfügt Wintershall im Vergleich zu vielen Mitbewerbern der Branche über einen einzigartigen Vorteil. So genießt das Unternehmen starken finanziellen Rückhalt.   

Wintershall hatte Experten und Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch nach Stavanger und Oslo eingeladen. Der nächste „Power Lunch” findet im August in Stavanger auf der führenden norwegischen Energiemesse, der ONS, statt.

Kontakt: Michael Sasse