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Eiskalte Fakten: Arbeiten bei -40°C

Bei Russlands Gashauptstadt Nowy Urengoi liegt das Wintershall und Gazprom Joint Venture Achimgaz. Wie arbeitet es sich zwischen Deutschen und Russen bei -40°C und 250 Tagen Winter im Jahr?

 

Die Weite der sibirischen Tundra hat viel zu bieten: riesige Gasvorräte und jede Menge Arbeit.

Nowy Urengoi befindet sich nur 60 Kilometer vom Polarkreis entfernt. In den 70ern gegründet, liegt die offizielle Einwohnerzahl bei 115.000, wobei Schätzungen, die alle in der Gasindustrie Beschäftigten einschließen, an 200.000 heranreichen. Das ist zehnmal so viel wie vor 30 Jahren. Jeden Morgen gibt es eine Rushhour am Polarkreis, wenn sich eine kleine Blechlawine durch die Stadt schiebt. Japanische Jeeps und deutsche Limousinen. Ladas sind dagegen selten. An vielen Ecken drehen sich auch im Winter die Baukräne. In den letzten Jahren entstanden Sporthallen, Kinos und Einkaufszentren.

Ein internationales Team fördert hier seit 2008 gemeinsam Gas für Europa. Ein Joint Venture, an dem Gazprom und Wintershall jeweils 50 Prozent halten. Etwa 3,4 Milliarden Kubikmeter Gas und 1,5 Millionen Tonnen Gaskondensat hat Achimgaz im vergangenen Jahr aus der Erde geholt und verarbeitet. Das ist mehr als ein Zehntel der deutschen Gasimporte aus Russland.

 

In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam, Deutsche und Russen Seite an Seite, schwierige Aufgaben gemeistert. Das schweisst zusammen.

Ingo Neubert
stellvertretender Direktor von Achimgaz