Erfolg verpflichtet
Weil wir uns der Verantwortung gegenüber Natur und Umwelt bewusst sind, handeln wir nicht nur ökonomisch klug, sondern sind auf Vorreiter unserer Branche. Der Umwelt und dem Menschen zuliebe.
Exploration auf See
Rund ein Viertel aller weltweiten Öl- und Gasvorkommen befindet sich unter Wasser, im so genannten Offshore-Gebiet, in Europa sogar 90 Prozent.

Wintershall in den Niederlanden
Die südliche Nordsee gehört zu unseren traditionellen Schwerpunktgebieten. Wintershall ist in den Niederlanden einer der größten Betriebsführer. 2005 wurde mit der F16-A unsere bislang größte Produktionsplattform in der Nordsee installiert und in Betrieb genommen. Die F16-A kann bis zu sechs Millionen Kubikmeter Erdgas täglich verarbeiten. Diese Kapazität reicht aus, um auch die Mengen des 2007 in unmittelbarer Nachbarschaft entdeckten Feldes E18-A aufgenommen hat.
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Einklang von Ökologie und Ökonomie
Auch bei der Erdgasförderung in der Nordsee gelingt es uns, Ökologie und Ökonomie in Einklang zu halten: Nach einem kompletten Umbau und einer völligen Modernisierung wurde im Herbst 2006 die Erdgasförderplattform L5-C im gleichnamigen Förderfeld in Betrieb genommen. Vorher förderte die jetzt erneuerte Plattform im niederländischen Nordseeblock K10bc. Im Sommer 2008 wurde die Gasförderplattform P14-A von ihrem Platz in der holländischen Nordsee abgebaut, zerlegt und in die Werften nach Rotterdam, Ridderkerk und Vlissingen transportiert. Ein Großteil der Anlage wird als neue Plattform E18-A wiederverwendet, die in 2009 ihren Betrieb im Feld E18 in der Nordsee aufnimmt.Durch die Sanierung der alten Plattformen konnten wir - anders als im Falle einer völligen Neukonstruktion - Kosten und auch Zeit sparen, da ein Großteil des Materials wiederverwendet wurde.
Zentrale für Remote Controlled Operations
Eine weitere Innovation ist die neu errichtete Zentrale für Remote Controlled Operations (RCO) in Den Helder, die 2008 mit dem Innovation Award 2008 der BASF ausgezeichnet wurde. Das neue Funküberwachungssystem kontrolliert seit 2007 von Den Helder aus den Förderbetrieb von bereits 19 der 26 Offshore-Plattformen, die Wintershall als Betriebsführer im Bereich der südlichen Nordsee betreibt. Dadurch wird die wirtschaftliche Förderung der niederländischen Offshore-Reserven auch in Zukunft sichergestellt.
Mit der Umstellung auf den RCO-Betrieb kann Wintershall deutliche Einsparungen unter anderem bei der Materialbeschaffung, der Instandhaltung, der Arbeitsvorbereitung, der Personaleinsatzplanung und der Logistik erzielen, sodass auch kleinere Lagerstätten wirtschaftlich erschlossen werden können. Zudem wird die Anzahl der Flüge zu den betreffenden Plattformen verringert, was einen Beitrag zur Sicherheit der Mitarbeiter bedeutet. In den Niederlanden befindet sich auch das unternehmensweite Kompetenzzentrum für Offshore-Technologie von Wintershall. Denn der Ausbau der Offshore-Expertise gewinnt allgemein bei der Suche und Förderung von Öl und Gas zunehmend an Bedeutung und kommt auch bei unseren Aktivitäten in anderen Regionen der Welt zum Einsatz.
Mit der Umstellung auf den RCO-Betrieb kann Wintershall deutliche Einsparungen unter anderem bei der Materialbeschaffung, der Instandhaltung, der Arbeitsvorbereitung, der Personaleinsatzplanung und der Logistik erzielen, sodass auch kleinere Lagerstätten wirtschaftlich erschlossen werden können. Zudem wird die Anzahl der Flüge zu den betreffenden Plattformen verringert, was einen Beitrag zur Sicherheit der Mitarbeiter bedeutet. In den Niederlanden befindet sich auch das unternehmensweite Kompetenzzentrum für Offshore-Technologie von Wintershall. Denn der Ausbau der Offshore-Expertise gewinnt allgemein bei der Suche und Förderung von Öl und Gas zunehmend an Bedeutung und kommt auch bei unseren Aktivitäten in anderen Regionen der Welt zum Einsatz.
Die Förderplattform F16-A in der holländischen Nordsee
Bis zu sechs Millionen Kubikmeter Erdgas soll die F16-A-Plattform täglich im Block F16 fördern: Mit der F16-A hat Anfang 2006 die größte Nordsee-Förderplattform der Wintershall ihre Produktion aufgenommen. Die 27 Meter hohe Erdgasplattform umfasst sieben Etagen und wiegt 3600 Tonnen - das entspricht einem Gewicht von etwa 2750 Mittelklassewagen. Das Erdgas wird luftgekühlt und in Anlagen an Bord der Plattform getrocknet. Über eine Pipeline gelangt es nach Oude Statenzijl in der Provinz Groningen und wird dort in das Netz der niederländischen GasTerra eingespeist. Wie ihre Schwester-Plattformen in der Nordsee funktioniert auch die F16 völlig autark: Die sechsköpfige Crew plus Koch und Steward produziert ihr eigenes Trinkwasser über eine Meerwasserentsalzungsanlage. Ein Mini-Kraftwerk erzeugt Strom mit dem aus dem Feld gewonnenen Erdgas.

















