Kontakt
Wintershall Holding GmbH
Oelstraße 62
49824 Emlichheim
Betriebsführer: Dr. Volker Riha
Telefon: +49 5943 9339-0
Telefax: +49 5943 9339-163
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Erfahren Sie mehr über die Energieversorgung vor unserer Haustür im neuen Wintershall Deutschland Info-Portal für heimische Förderung.

Emlichheim
Mag auch im Vergleich zum deutschen Gesamtverbraucht der Anteil des hierzulande geförderten Erdöls gering sein – die heimische Produktion von rund 2,5 Millionen Tonnen deckt etwa drei Prozent des hiesigen Bedarfs – so unterstützt doch jede Förderung vor der ‚eigenen Haustür' die Versorgungssicherheit. Der Wintershall-Standort Emlichheim an der deutsch-niederländischen Grenze ist eine der ältesten deutschen Erdölförderstätten überhaupt. Erst vor wenigen Monaten teufte Wintershall hier erfolgreich 16 neue Bohrungen ab. 2011 investierte Deutschlands größter international aktiver Öl- und Gasförderer zusätzlich in sechs neue Horizontal- und sieben Vertikalbohrungen.
Die Kampagne soll in den nächsten Jahren um 23 weitere Ablenkungen aus bestehenden Bohrungen ergänzt werden. Derzeit fördert Wintershall in Emlichheim rund 160.000 Tonnen Erdöl pro Jahr. "Mit den neuen Bohrungen können wir dieses Niveau mindestens bis 2016 halten", sagt Joachim Pünnel, Leiter der Wintershall-Aktivitäten in Deutschland. Auf Grundlage der heutigen Berechnungen werde Emlichheim seinen Beitrag zur Versorgung Deutschlands mit Erdöl noch mindestens 25 Jahre leisten.
Die Kampagne soll in den nächsten Jahren um 23 weitere Ablenkungen aus bestehenden Bohrungen ergänzt werden. Derzeit fördert Wintershall in Emlichheim rund 160.000 Tonnen Erdöl pro Jahr. "Mit den neuen Bohrungen können wir dieses Niveau mindestens bis 2016 halten", sagt Joachim Pünnel, Leiter der Wintershall-Aktivitäten in Deutschland. Auf Grundlage der heutigen Berechnungen werde Emlichheim seinen Beitrag zur Versorgung Deutschlands mit Erdöl noch mindestens 25 Jahre leisten.
Strom aus eigenen Quellen
Wintershall versorgt seit 2011 alle Betriebe in Deutschland autark mit selbst produziertem Strom. Der größte Betrieb, der zur Stromversorgung der verschiedenen Standorte der Erdölwerke beiträgt, ist die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) in Emlichheim. Gas, das bislang wirtschaftlich nicht genutzt werden konnte, wird dabei zur Strom- und Dampferzeugung eingesetzt. Herzstück ist eine Gasturbine, die einen Generator antreibt, der jährlich bis zu 45 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Gleichzeitig wird die Abwärme von über 500 Grad Celsius, die bei der Verbrennung von Gas zur Stromproduktion in der Anlage entsteht, zur Erzeugung von Wasserdampf genutzt. Diesen benötigt Wintershall wiederum zur Ölförderung mit dem Dampfflutverfahren.
Mit Blick auf den sparsamen Einsatz von Brennstoffen ist die Kraft-Wärme-Kopplung eine der wirksamsten Formen der Energieversorgung. Während große Kraftwerksblöcke in der Regel lediglich Strom produzieren, lässt sich mit KWK-Anlagen neben Strom auch Wärme zum Heizen gewinnen – dadurch wird Energie doppelt genutzt. 40 Prozent des in der KWK-Anlage erzeugten Stroms wird direkt im Ölförderbetrieb Emlichheim genutzt. "Damit macht sich der Standort bei der Energieversorgung wesentlich unabhängiger", so Volker Riha. Der überschüssige Anteil aus der Stromproduktion wird in das deutsche Stromnetz eingespeist.
Dampfflutverfahren sichern beste Förderungsquoten
Mit dem Einsatz innovativer Technologie macht Wintershall dem Erdöl in einer der ältesten deutschen Lagerstätten mächtig Dampf – und verlängert dadurch die Förder- und Lebensdauer des Ölfeldes signifikant. So wird in Emlichheim die anspruchsvolle Technik der Dampfflutung schon seit 1981 kontinuierlich eingesetzt und konsequent weiterentwickelt. „Mit Hilfe der Dampffluttechnik in Kombination mit dem ebenfalls produktionssteigernden Verfahren der Horizontalbohrtechnik werden wir den Entölungsgrad der Emlichheimer Lagerstätte auf über 40 Prozent steigern", erläutert Pünnel.

Nur ein Prozent für ein Jahr mehr Reichweite
Innovative Techniken dieser Art gewinnen bei der Förderung von Erdöl und Erdgas mehr und mehr an Bedeutung. Mit ihnen kann die Lebensdauer auch älterer Ölfelder deutlich verlängert werden. In Deutschland sind Erdöl- und Erdgasfelder aufgrund der geologischen Rahmenbedingungen nicht leicht zu erschließen. "Gegenüber Standorten im Ausland ist die Produktion in Deutschland oft nur mit erheblichem Mehraufwand und Spezialtechniken möglich", erklärt Pünnel. Das Wissen, das Wintershall bei der Exploration und Produktion in Deutschland gewinnt, steigere die technische Kompetenz des Unternehmens und fließe auch in internationale Projekte mit ein. "Denn wenn man in allen Öllagerstätten der Welt den Entölungsgrad um nur ein einziges Prozent steigert, erhöht sich die Reservenreichweite der Welt um ein Jahr", so Pünnel.

















