Weltweit aktiv
Entdecken Sie die Welt der Exploration und Produktion von Wintershall.
Termine
- 20.05.2012Kassel MarathonKassel, Deutschland
- 04.06.201225th World Gas Conference Kuala Lumpur
- 09.06.2012Documenta 13Kassel
Unsere Mitarbeiter sind so verschieden wie die Berufe, die sie ausüben. Einen gemeinsamen Nenner haben sie aber alle - ihre Leidenschaft für Öl und Gas.
OffshoreMit Schallwellen Öl und Gas entdecken
Rund ein Viertel aller weltweiten Öl- und Gasvorkommen befindet sich unter Wasser (offshore), in Europa sind es sogar 90 Prozent. Schon früh haben Erdölgesellschaften darum begonnen, weitab vom Festland nach Lagerstätten zu suchen. Wintershall ist vor allem in der Nordsee an solchen Projekten beteiligt: Der Ölfund der Explorationsbohrung "Maria" rund 200 Kilometer vor der Küste Trondheims zählt zu einem der größten Funde in Norwegen im Jahr 2010. Daneben war Wintershall als Partner auch an weiteren erfolgreichen Bohrungen beteiligt: So gilt das „Catcher“-Feld in der britischen Nordsee als einer der größten Funde der letzten Jahre.

Auch bei der Exploration auf hoher See spielt die bewährte Seismik die Hauptrolle: Statt Vibro-Trucks sind in diesem Fall aber Schiffe auf dem Wasser unterwegs, um die Vibrationen auszulösen. Früher setzte man auch hier Sprengladungen ein, heute sind „Luftkanonen“ (Airguns) dafür zuständig, die Schallwellen zu erzeugen. Die Schallwellen wandern durch das Wasser, dringen in die darunter liegenden Gesteinsschichten ein und werden – genauso wie bei der Exploration an Land – reflektiert. Das Schiff zieht an langen Seilen („Streamer“) eine große Zahl von „Wassermikrofonen“ (Hydrophone) hinter sich her und fängt mit ihnen die Reflexionen auf. Diese Anordnung heißt „Schleppsonar“.
Bohrungen in tiefster See
Wenn die Seismik Anzeichen für eine Lagerstätte geliefert hat, folgt auch bei der Exploration auf See eine Probebohrung. Jetzt kommen Bohrinseln oder Bohrschiffe zum Einsatz, die sich genauso wie an Land mit Hilfe von Meißeln und Bohrgestänge in das Gestein am Meeresboden bohren. Dabei operieren sie heute in großen Wassertiefen von teilweise über 3000 Metern. Um das Maximum aus einer Lagerstätte herauszuholen und die Bohrinseln und -schiffe optimal zu nutzen, treiben die Experten Dutzende von Bohrungen in den Meeresgrund, die sich in alle Richtungen erstrecken können.

Bei der Analyse der Seismik-Daten und der Bohrkerne nutzen die Wintershall-Experten die gleichen Techniken wie bei der Land-Exploration. Mit Hilfe modernster Technik gelingt es ihnen dabei immer wieder, aus alten Datenbeständen neue Informationen über noch nicht entdecke Lagerstätten zu gewinnen. Nur so war es möglich, dass in den vergangenen Jahren Wintershall an sechs der zwölf größten Erdölfunde Norwegens beteiligt war - und das, obwohl die Nordsee lange als weitgehend erschlossen galt.
Wer an Öl und Gas herankommen will, muss sich durch widerspenstiges Gestein bohren. Dank moderner Verfahren können sich die Bohrer heute in jede Richtung vorarbeiten.
Wir stehen für eine nachhaltige Zukunft. Die Basis für unser Gelingen: der Schutz der Umwelt genauso wie die Sicherheit und Gesundheit aller Mitarbeiter.





















