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07.12.2007

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Forsa-Untersuchung zum Russlandbild der Deutschen:
Alte Stereotype prägen auch heute noch die Vorstellung vom Anderen
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„Unsere Russen – Unsere Deutschen“

Ausstellung über deutsch-russische Stereotype im Schloss Charlottenburg / Freier Eintritt für Berliner Schulklassen

Berlin
. Balalaika und Bierkrug, Trunksucht und Pünktlichkeit, wilder Kosak und faschistische Bestie: Zahlreiche Stereotype prägten in den vergangenen 200 Jahren das gegenseitige Bild von Deutschen und Russen. Das Bild Russlands wird auch heute noch vielfach von Vorurteilen und Klischees bestimmt – wie umgekehrt das Bild Deutschlands in Russland. Die Ausstellung „Unsere Russen – Unsere Deutschen. Bilder vom Anderen 1800 – 2000“ im Berliner Schloss Charlottenburg, ein Ko­operationsprojekt des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst und des Staatlichen Historischen Museums Moskau, setzt sich mit der Geschichte deutsch-russischer Stereotype auseinander. Gezeigt werden ausgewählte Objekte aus russischen und deutschen Sammlungen wie Gemälde, Plakate, Fotos und Alltags­gegenstände. „Unsere Russen – Unsere Deutschen.“ steht unter der Schirmherrschaft der deutschen und russischen Außenminister, Dr. Frank-Walter Steinmeier und Sergej W. Lawrow, und wird von der WINGAS GmbH gefördert. Das Unternehmen ermöglicht mehreren tausend Berliner Schülern die Besichtigung der Ausstellung, die bis zum 2. März 2008 zu sehen ist. Anschließend werden die Exponate in Moskau gezeigt.

Zusammen mit dem Berliner Senat und den Bundes- und Landesverbänden der Russisch- und Geschichtslehrer hat das deutsch-russische Energie­unternehmen eine Bildungspartnerschaft initiiert, mit der die Berliner Schüler kostenlos ins Museum können. So bietet WINGAS ab sofort eine „Klassenkarte“ an, die jeweils einer ganzen Schul­klasse in Begleitung eines Lehrers freien Eintritt zur Ausstellung „Unsere Russen – Unsere Deutschen.“ ermöglicht. „Mit der Nähe zum Osten Europas und damit auch zu Russland ist Berlin ein Ort des Austauschs zwischen Ost und West“, sagte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit. „Der Ausstellungsbesuch ist eine sinnvolle Ergänzung zum Russisch- und Geschichtsunterricht“, begrüßte Wowereit die Aktion.

Dr. Rainer Seele, Sprecher der WINGAS-Geschäftsführung, begründet die Bildungspartnerschaft seines Unternehmens: „Wir wollen zu einem besseren Verständnis zwischen Russen und Deutsch­en beitragen. Die Ausstellung ist hierfür ein geeignetes Forum. Denn auch wenn Russland praktisch vor unserer Haustür liegt, ist das aktuelle Bild des Landes in Deutschland vielfach von Unsicherheit geprägt. Daher freuen wir uns, dass wir zusammen mit dem Land Berlin die Schüler der Hauptstadt zu der Ausstellung einladen können.“

Das Schul-Angebot richtet sich vor allem an die mehr als 4000 Berliner Schüler, die an insgesamt 85 weiterführenden Schulen Russisch lernen. Die kostenlose „Klassenkarte“ kann von allen Schulen einfach per E-Mail an schule at @ at wingas.de angefordert werden. Nähere Informationen sind auch unter der eigens eingerichteten Internetseite www.unsererussen.de erhältlich.

Hinweis an die Redaktionen: Aktuelles Fotomaterial für redaktionelle Zwecke finden sie auf der WINGAS Bilddatenbank .

Allgemeine Ausstellungsinformationen:


»Unsere Russen – Unsere Deutschen.
Bilder vom Anderen. 1800 bis 2000«


Berlin | Schloss Charlottenburg
Neuer Flügel
8. Dezember 2007 bis 2. März 2008
Di–So 11–17 Uhr
ab 1. Januar 2008 | 10–17 Uhr
5 € | ermäßigt 4 €


Die WINGAS GmbH ist als europäisches Energieunternehmen im Erdgas-Handel und -Vertrieb an Kunden in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Österreich, der Tschechischen Republik und Dänemark aktiv. Zu den Kunden gehören Stadtwerke, regionale Gasversorger, Industriebetriebe und Kraftwerke. In den Aufbau einer Erdgastransport- und Speicherinfrastruktur hat das Unternehmen seit 1990 mehr als 3 Milliarden Euro investiert. Das über 2.000 Kilometer lange Leitungsnetz der WINGAS TRANSPORT verbindet die großen Gasreserven Sibiriens und die Erdgasquellen in der Nordsee mit den wachsenden Absatzmärkten in Westeuropa. Im norddeutschen Rehden verfügt WINGAS über den größten Erdgasspeicher Westeuropas – mit einem Volumen von über vier Milliarden Kubikmetern Arbeitsgas und ist am zweitgrößten Speicher Mitteleuropas in Haidach, Österreich, beteiligt. Zur sicheren Versorgung Europas mit Erdgas entstehen derzeit weitere Erdgasspeicher in Großbritannien und Deutschland.


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