Geologische Vorerkundungen in NRW: Keine Tiefbohrungen und Frac-Aktivitäten

Die Erforschung unkonventioneller Erdgaslagerstätten für Schiefergas steckt in Europa in den Kinderschuhen. Dies ist ein großer Unterschied zu den USA, wo seit den 1980er Jahren diese Vorkommen erforscht werden. Laut einer aktuellen Studie hat es in den USA 20 Jahre Forschung, Untersuchungen und Erkundungsbohrungen bedurft, bis Schiefergas kommerziell gefördert werden konnte. In Europa werden wir auch eine Lern- und Erkundungsphase benötigen. Das ist eine große Herausforderung.
Derzeit laufen europaweit zahlreiche Erkundungsprojekte – z. B. in Deutschland, Schweden, Großbritannien, Polen und Ungarn. Dadurch soll geprüft werden, ob eine Schiefergasproduktion in Europa aus ökonomischer wie ökologischer Sicht überhaupt in Frage kommt.
In Deutschland gibt es verschiedene Forschungsvorhaben in diesem Bereich. So untersucht die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums das heimische Gesamtpotenzial. Wintershall betreibt gemeinsam mit der Universität Köln ein dreijähriges Forschungsprojekt in den Konzessionen „Rheinland“ und „Ruhr“ in Nordrhein-Westfalen. Wichtig: In dessen Rahmen wird es keinerlei Tiefenbohrungen oder Frac-Tätigkeiten geben, sondern ausschließlich Flachbohrungen zur Gewinnung von Gesteinsproben und wissenschaftliche Voruntersuchungen der geologischen Beschaffenheit.
Der Fokus liegt bei den wissenschaftlichen Untersuchungen auf Schieferhorizonten, die an ausgewählten Stellen bereits nah an der Oberfläche zu Tage treten und daher leicht geologisch untersucht werden können. Unsere Experten befinden sich derzeit in der Planung und Vorbereitung, an welchen Orten diese Gesteinsuntersuchungen in unseren Konzessionen erfolgen können. Dabei konzentriert sich die Bewertung auf die Konzession "Ruhr". Verschiedene Standorte für die Gesteinsentnahme sind jetzt intern sehr sorgfältig analysiert und ausgewählt worden, sie befinden sich außerhalb von Natur-, Wasser- oder Habitatsschutzgebieten. Nun müssen die logistischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen geklärt und das Einverständnis von Dritten (Grundbesitzer) eingeholt werden. Erste Ergebnisse werden deshalb erst genannt werden können, wenn diese (derzeit fünf geplanten) Lokationen auch zu 100 Prozent feststehen. Das kann jedoch noch bis zum Frühjahr 2012 (voraussichtlich April) dauern. Wintershall wird dann wie gewohnt umfassend und frühzeitig informieren - insbesondere auf regionaler Ebene.
Erst nach umfangreicher Analyse ab 2013 wird verlässlich zu entscheiden sein, ob eine Förderung von Schiefergas in Deutschland sinnvoll durchgeführt werden könnte. Erst dann würden wir auch weitere Genehmigungsverfahren für tiefere Bohrungen in Gang setzen - bei voller Transparenz und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und politischen Instanzen. Jedes mögliche Förderprojekt muss sorgsam analysiert und abgewogen werden. Wir handeln nach der Devise: Was technisch möglich ist, kann erst dann umgesetzt werden, wenn es ökonomisch und ökologisch gleichermaßen sinnvoll ist.
Derzeit laufen europaweit zahlreiche Erkundungsprojekte – z. B. in Deutschland, Schweden, Großbritannien, Polen und Ungarn. Dadurch soll geprüft werden, ob eine Schiefergasproduktion in Europa aus ökonomischer wie ökologischer Sicht überhaupt in Frage kommt.
In Deutschland gibt es verschiedene Forschungsvorhaben in diesem Bereich. So untersucht die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums das heimische Gesamtpotenzial. Wintershall betreibt gemeinsam mit der Universität Köln ein dreijähriges Forschungsprojekt in den Konzessionen „Rheinland“ und „Ruhr“ in Nordrhein-Westfalen. Wichtig: In dessen Rahmen wird es keinerlei Tiefenbohrungen oder Frac-Tätigkeiten geben, sondern ausschließlich Flachbohrungen zur Gewinnung von Gesteinsproben und wissenschaftliche Voruntersuchungen der geologischen Beschaffenheit.
Der Fokus liegt bei den wissenschaftlichen Untersuchungen auf Schieferhorizonten, die an ausgewählten Stellen bereits nah an der Oberfläche zu Tage treten und daher leicht geologisch untersucht werden können. Unsere Experten befinden sich derzeit in der Planung und Vorbereitung, an welchen Orten diese Gesteinsuntersuchungen in unseren Konzessionen erfolgen können. Dabei konzentriert sich die Bewertung auf die Konzession "Ruhr". Verschiedene Standorte für die Gesteinsentnahme sind jetzt intern sehr sorgfältig analysiert und ausgewählt worden, sie befinden sich außerhalb von Natur-, Wasser- oder Habitatsschutzgebieten. Nun müssen die logistischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen geklärt und das Einverständnis von Dritten (Grundbesitzer) eingeholt werden. Erste Ergebnisse werden deshalb erst genannt werden können, wenn diese (derzeit fünf geplanten) Lokationen auch zu 100 Prozent feststehen. Das kann jedoch noch bis zum Frühjahr 2012 (voraussichtlich April) dauern. Wintershall wird dann wie gewohnt umfassend und frühzeitig informieren - insbesondere auf regionaler Ebene.
Erst nach umfangreicher Analyse ab 2013 wird verlässlich zu entscheiden sein, ob eine Förderung von Schiefergas in Deutschland sinnvoll durchgeführt werden könnte. Erst dann würden wir auch weitere Genehmigungsverfahren für tiefere Bohrungen in Gang setzen - bei voller Transparenz und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und politischen Instanzen. Jedes mögliche Förderprojekt muss sorgsam analysiert und abgewogen werden. Wir handeln nach der Devise: Was technisch möglich ist, kann erst dann umgesetzt werden, wenn es ökonomisch und ökologisch gleichermaßen sinnvoll ist.
















